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Sehen - knipsen - staunen

“Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut” sagte Henri Cartier-Bresson. Aber wann ist ein Foto gut??? Diese Frage ist nicht neu und ich werde mir nicht anmaßen, eine Antwort darauf zu haben. Aber ich werde Euch heute noch ein paar Tipps geben wie Ihr auf Euren Reisen doch ein paar bessere Fotos mit nach hause nehmen könnt. In meinem letzten Artikel FOTOGRAFIEREN AUF REISEN ... TIPPS ZUM EIGENEN VERHALTEN ging es um das Thema wie ich mich beim fotografieren verhalten sollte.

 

Dabei sollten wir uns als erstens die Bildidee hinterfragen Was möchte ich mit meinen Fotos erreichen? “Was wird der Betrachter sehen? Was soll er sehen? Kreativität vor Technik? Für diesen Zweck werde ich davon ausgehen, dass Ihr bereits über ein gewisses Verständnis von der Kamera -Funktionen und Grundkenntnisse der digitalen Fotografie beherrscht.

 

1. Bildkomposition 

Es mag immer wie ein Kinderspiel erscheinen , aber wenn wir unterwegs sind und müssen aus der Hüfte ein Foto schießen, ist es wichtig, ein Verständnis für die Drittel-Regel zu haben. Stellen wir uns einfach vor, dass unser Foto wird in Drittel, wie die Raster auf dem unteren Foto. Wir wollen damit sicherstellen , dass der Schwerpunkt des Fotos nicht in der Mitte des Fotos seinen Platz findet. Entweder in einem anderen Abschnitt oder wo sich die Linien schneiden. Dies gibt dem Foto mehr Einfluss und mehr Energie als in der Zentrierung. Oft ist es schön, zu einem Motiv nach passenden Rahmen oder Ergänzungen im Vordergrund zu suchen - zum Beispiel Blumen, Bäume, Denkmäler oder Menschen. Dadurch kann ein zweidimensionales Foto den Eindruck von Dreidimensionalität erwecken und durch Gegensätze interessanter werden.

 

2. Belichtung

Dies ist eine sehr wichtiges Thema und für viele ein Hauptpunkt bei der Fotografie. Bei Außenauf-nahmen ist am Mittag die Sonne am härtesten und von der Belichtungs Sicht die die schlimmste Zeit, um ein Foto zu machen. Wenn wir früh morgens oder spät abends auf unseren Reisen fotografieren, ist die beste Zeit. Wenn die Sonne tief am Himmel steht erhalten wird einen besser Kontrast und natürlichere Farbe. 

Eine weitere Faustregel ist, versuche nicht im Gegenlicht zu fotografieren, es sei denn, wir möchten einen Schatteneffekt. Und schließlich, beobachte das Motiv wie dabei das Licht fällt, aus verschiedenen Blickwinkeln. Dadurch erhalten wir ein besseres Verständnis von Licht und die Richtung, Qualität und wie die Farben unsere Fotos beeinflussen. Das Thema Histogramm ... oh wie lange habe ich mich damit am Anfang herumgeschlagen, aber es bleibt das wichtigste Werkzeug in unseren Kameras. Das Histogramm in der Kamera zeigt uns, was die Kamera sieht in Bezug auf Informationen in dem Moment wo wir fotografieren. Es ist einfach eine Grafik , die beurteilet z.B. die Helligkeit unseres Fotos. Der Trick ist dabei, dass wir nicht über den Rand an beiden Enden der Grafik gehen, wenn dies passiert dann stimmt es mit Eurem Bild nicht. Es gibt keine perfektere Sache, meiner Meinung nach , als das perfekte Histogramm . Also experimentiert mit Euren Kameras bevor Ihre auf die Reise geht. Dadurch bekommt Ihr ein besseres Verständnis , wie die Kamera funktioniert.

 

 

3. Blickwinkel

Der Schlüssel hier ist, experimentiere, wenn Du vor allem an Orten bist, die bereits schon sehr oft fotografiert wurde. Suche nach einem einzigartigen Winkel, etwas, dass zuvor noch niemand getan hat. Manchmal ist es nur sich einmal auf den Boden nieder zulassen, sich hinzuknien oder ein paar Schritte in eine andere Richtung zu gehen. Schaffe damit einmalige Emotionen unter Einbeziehung anderer Elemente.

 

 

4. Fotografieren von Kindern

Dabei solltet Ihr als erstes an meinen Artikel hier denken ... was unser Verhalten bei fotografieren betrifft. Beim Fotografieren von Kindern ist es immer am besten, auf ihr Niveau zu gehen, also macht Euch klein. Erstens zeigt es ein Maß an Respekt, dass Fotografieren von Menschen von oben neigt nämlich dazu, eine herablassende Wirkung zu erzeugen. Gleichzeitig bauen wir somit eine einmalige Beziehungen auf und die Fotos werden sehr viel harmonischer und es gibt nichts schöneres als mit den Kidis dann die Fotos in der Kamera vor Ort zu betrachten.

 

 

5. Landschaftsaufnahmen

Ein Thema was vielleicht in der Reisefotografie eins der wichtigsten ist ... schöne Nature, Emotionen, Strand, Traumlandschaften ... beeindruckende Landschaften sind gewaltig und man erlebt sie mit allen seinen Sinnen. Wir haben sie nicht nur vor den Augen, sondern wir hören z.B. das Rauschen des Meeres, wir riechen die duftende Blumenwiese. Das fertige Bild kann nur den Sehsinn des Betrachters ansprechen und muss doch all die Eindrücke, die wir vor Ort hatten, vermitteln. Überlege was Dich an der Landschaftsaufnahmen besonders fasziniert und halte Ausschau nach dem Aufnahmestandort, von dem aus der Charakter der Landschaft am besten zur Geltung kommt. Ist es z.B. die Weite einer Landschaft, verwenden ein Weitwinkelobjektiv und machen die Aufnahme in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden.

 

Manchmal muss man auf den richtigen Moment oft stundenlang warten. Recht hilfreich ist es dabei wie ich es oft tue, erst einmal erkunden und auf Motiv Suche gehen, ohne zu fotografieren (natürlich sind die Kameras mit dabei). Klingt nach mehr mehr Aufwand, spart letztlich aber Zeit und zahlt sich bei den Motiven aus. Gute Landschaftsfotos entstehen natürlich nicht nur bei Sonnenschein. Regenwetter, Sommer Nebel, oder auch Gewitter können dramatische Lichtstimmungen erzeugen und zu einzigartigen Bildern führen. So wie diese Foto zeigt, ein feuchter Morgennebel im Sommer in Meran. Wenn wir mit einem Weitwinkel fotografieren, dann macht öfter man den Test am Foto, wenn Ihr den Vordergrund mit in die Fotoaufnahme mit einbezieht.

 

6. Auswahl des besten Bildes

 

Oft fällt es uns nicht leicht, später aus zig minimal unterschiedlichen Variationen des gleichen Motivs das beste Bild auszusuchen. Ich arbeite dabei nach einer simplen Faustregel: "Meistens ist das zweite Bild das Beste." Aber zur Orientierung können wir die Auswahl auch nach technischen Aspekten wie Schärfe, gerade Horizonte, ist das Bild nicht überbelichtet, Einhaltung der Drittelregel sowie auf schönes Licht an den wichtigsten Stellen des Motivs überprüfen - trotzdem bleibt Euch bei der Bildauswahl immer die Qual der Wahl.

 

Ich hoffe diese Tipps geben Euch etwas Hilfestellung für einfach schöne Fotos von Euren Reisen.

Hinterlasse doch gerne einen Kommentar und zeige es auch gerne Anderen ... danke. 

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